Die Fakten (Daten, Details) unterscheiden sich zwar in den verschiedenen Artikeln die man so zum Thema findet, trotzdem aufschlussreiche Bilder und Worte hier: Thailändische Zeitung "The Pattaya Daily News" (en)
Nu' is' aber Schluß damit.
Samstag, 16. Oktober 2010
Donnerstag, 14. Oktober 2010
Wovon ich schlecht träume...

.. sind verkrüppelte Füße. Aber ich musste mir ja auch gestern den Vortrag über "Fußbinden" (Foot-binding) anhören und Filme und Bilder zuhauf dabei sehen. "Curiosity killed the cat" (wer zu neugierig ist, landet im Kochtopf).
Die Mädchen wurden im Alter ab 4 Jahren langsam aber stetig verstümmelt, das konnte dann schonmal drei Jahre dauern, bis ein völlig normal gewachsener Fuß zu einem verkrüppelten Klumpfuss (aber dafür nur noch 3 Inch lang, das sind weniger als 8 cm) durch abbinden und knochenbrechen neu geformt war. Zumindest war das das angestrebte Ziel. Gelang nicht allen.
Und waren die Fotos von "gelungenen" Lilienfüßen schon gruselig, dann waren die von handwerklich schlecht gemachten der Abschuss.
Die Bilder vergess ich so schnell nicht. Wer auch mal sehen will: Google Ergebnisse zu "Chinese Footbinding"
Meine Chinesischlehrerin hat mir heute gesagt, ihre Großmutter hat auch welche. Überhaupt gibt's hier noch einige ältere Frauen, die gebundene Füße haben... Boah Leute, das wurde ja erst Anfang des 20. Jahrhundert verboten, als die Kommunisten kamen.
Dann mussten die Frauen ihre Füße unter Androhung von Strafen aufbinden, und erneut Schmerzen leiden. Die Fußformen, die dann entstanden nannte man "Liberation Feet" (Befreiungs-Füße).
Na super, und heute zwängen wir uns wieder alle von Zeit zu Zeit oder öfter in viel zu hohe, viel zu enge Hochhackige. Hier jagt das Stöckelwild das Schönheitsideal, weidmannsheil!
Dienstag, 12. Oktober 2010
Und was mich auch viel schmunzeln lässt
Die deutsche Übersetzung der Schulbücher meines Spracheninstituts, die ich grad korrekturlese. Es ist jedoch gar nicht so einfach, vom Chinesischen ins Deutsche zu übersetzen. Dabei dann auch noch so minimalistisch wie möglich zu bleiben und aber trotzdem korrekte (nunja) deutsche Sätze zu bilden.
Urgs, ich bleib dran, kämpf' mich durch die Zeichensprache und lern' auch noch was dabei!
Urgs, ich bleib dran, kämpf' mich durch die Zeichensprache und lern' auch noch was dabei!
Was mich grad zum Lachen bringt.
Die soeben angekommene Werbe E-Mail vom Thalia Buchladen mit dem Betreff: "Schnäppchenpreise für DVDs." Der Brüller, *lach*, hab gestern mal wieder eingekauft. 4 DVD. 40 RMB, aber nur, weil zwei davon DVD-9 waren... yo.
Samstag, 25. September 2010
Preston's Tibet Blog Link
Damit ich den Link auch nicht mehr vergesse, und weil ich damit ums Selberschreiben komme, lest, wenn ihr wollt, was wir in Tibet so getan haben: Preston's Tibet Blog (en)
Dorian Grey (2009)
Weil er schöner ist als jeder andere Dorian vorher, sogar der meiner Phantasie.
Weil er hässlicher ist als jeder Dorian Grey vorher , sogar der meiner Phantasie.
Weil ausnahmslos alle Schauspieler (ach, Ben Chaplin warum wirst du so grausam früh dahingeschlachtet!?) grossartige Leistungen zeigen.
Weil jeder einen unglaublich schwer zu verstehenden Inselakzent hat.
Weil man danach doof findet, daß das Buch achteinhalb tausend Kilometer entfernt eingemottet ist.
Dorian Grey in der IMDB (en)
Donnerstag, 23. September 2010
Vom Schlafzimmer aus gesehen
Mittwoch, 22. September 2010
Hammel-Haxn BBQ im Hutong
Superlustiger Laoban, seine Frau steht in der Küche und bereitet das Grillgut und die Vorspeisen zu, er grillt die Haxen draussen vor, und setzt das angegrillte Füßlein dann mitsamt dem Grill auf unseren Tisch. Jeder zweite kriegt ne lange Fleischgabel und ein ebensolanges Steakmesser.
Die "Wie-grill-ich-mir-ne-Haxe-auf-dem-Tisch"-Einführung vom Laoban (dem Chef) ist auf Chinesisch und kurz und mit viel Gestik verbunden. Danke Susi, fürs Übersetzen der nicht verstandenen Details (Curry-Öl und/oder Sojabohnenpaste draufstreichen, salzen, und kräutern und grillen, die äußeren Teile abschneiden und unten auf dem Rost nach Bedarf weiterknuspern lassen, schmecken lassen).
Die kleinen Spiesschen mit Hühnerflügel und Hühnerherzen legen wir nach dem Würzen einfach auch unten auf den Rost. Schade, dass die Cocktailtomatenspiesschen schon aus sind, dafür bestellen wir Hefebrotscheiben, die gegrillt auch klasse schmecken.
So wird uns Essen gebracht, Bier gezapft und ausserdem Weisheiten ausgetauscht, wie gut und echt doch diese Nachbarschaft, dieser Hutong ist im Vergleich zur Nanluoguxiang, die leider leider komplett renoviert (abgerissen und neugebaut) wurde, und nun vor hippen Bars und In-Restaurants und chinesischen und westlichen Touristen zuhauf heimgesucht wird.
Fazit: Fleischqualität (kauft er von den MuSeLin, den Moslem, wie er uns verrät) extraklasse, keinerlei Stallgeschmack, zart und saftig und nur das gute Fett dran, das wunderbar knusprig und lecker grillt. Service ebenso vom Feinsten. Preis unschlagbar: alle 7 satt und betrunken (ok, Phillip durfte keinen Alk wegen Medis, also alle 6 betrunken) wie die Feldhaubitzen für 280 RMB.
Es gab heute sicher keinen schöneren Platz um das Mittherbstfestival-Mondkucken zu zelebrieren.
Dienstag, 21. September 2010
Atmosphere Bar im 80sten Stock gegenüber
Haben ja wirklich ein Weilchen drauf gewartet hochklassigen Whiskey Sour mit Aussicht geniessen zu dürfen.
Nun ist sie eröffnet. Konnten das vom Schlafzimmerfenster gut beobachten.
Die dort weilen könnten uns im Schlafzimmer auch gut sehen, auch von näher, wenn se eins der Fernrohre benutzen täten.
Leider waren wir etwas zu spät, um den ganzen Sonnenuntergang zu bestaunen, genug zum Schauen gibt's trotzdem. Drinnen und natürlich nach Draussen, die höchste Bar Beijings, super Drinks, und das so nahe. Da werden wir noch öfters sundownen. Mehr von der Atmosphere Bar, vor allem ein paar Innenansichten, im Blog Beijing Boyce.
Montag, 1. März 2010
Gosse Wilde Mauer im Schneetreiben
So langsam wird das zum großen Sport. Wenn beim Berghochlaufen der Alkoholpegel sinkt, es einem zuvor schon im Bus richtig schlecht geworden ist, dann kommt der Kopfschmerz richtig raus. Es ist mal zu heiss, dann bald schnell zu kalt, dann alles auf einmal. Mei, aber nüchtern wär's ja langweilig...
Und wenn's nach der Wanderung gute chinesische Landkost inklusive gegrilltem Fisch gibt, ist der Kater schnell wieder gebändigt.
Bilder gibt's bei Ovi, klick aufs Bild, und viel Spaß beim Album ansehen.
Sonntag, 3. Januar 2010
Jeep Ralley durch die Pampa
Wir haben Allradantrieb und Arndt ist ganz heiss diesen endlich richtig auszutesten! Also schnell auf die leere Autobahn, weiter auf die eingeschneiten Landstrassen, und die unbefestigten Wege, durch die Berge, von Dorf zu Dorf!
Was ein Spaß!
Wir haben dann zwischen zwei Dörfern, im halben Meter Schnee paar dankbare Wanderer aufgelesen und mitgenommen. 30 km lagen noch vor ihnen, schwer bepackt waren sie, komplett durchnässt, im Schneeregen kaum zu erkennen, wir bekamen ne viertel Schachtel Zigaretten und strahlende, verwitterte Gesichter mit schiefen Zähnen als Dank. Im warmen Jeep, der es ganz leicht an den liegengebliebenen Fahrzeugen vorbei auf dem ungeräumten Weg vorangeschafft hat, konnten sie sich prima auftauen.
8 Stunden durch die Pampa. Klasse gefahren Arndt, was ein Spaß!
Donnerstag, 10. Dezember 2009
Weihnachtsgeschenkeprojekt 2009
Ich habe keine Ahnung, nur dass ich mich immer freue, wenn ich was selbstgemachtes bekomme, deswegen investiere ich ein wenig Geld und viel mehr Zeit um selbstgemachtes La Jiao You (Chilie Erdnuss-Öl zum Würzen von kalten und warmen Speissen, Spiesschen, Gurken, Suppe, you name it) zu fabrizieren, das mit in die WalMart-Beijing-Gschenktetüten zu den Laternen, Jianzi, Nudelsuppen, Schnapps und dem anderen Krams gepackt wird.
Das Ziel: alle 25 mühsam gesammelten "Bonne Maman"-Marmeladenglässchen mit scharfem Pamps zu füllen.
4h später: Mission erfüllt. Getrocknete Chillies hacken dauert doch länger als vermutet...
Dann mal flugs mit dem Packen anfangen, denn morgens geht's auf nach Schland. Mehr Bilder bei Klick aufs Bild.
Samstag, 5. Dezember 2009
Wintermärchen Sommerpalast
Dann gab's zum Finger wärmen und gegen den aufkommenden Unterzucker zwei Sorten Süßkartoffeln vom Strassenhändler.
Klick auf's Bild und ihr kommt zum Ovi-Album mit mehr Winterpalastbildern.
Freitag, 4. Dezember 2009
Tjaaaaaa, was soll ich sagen....
... pünktliche Deutsche aber auch! Und dann wir, drei Stunden später als eingeladen wurde, vorm Südtor.
Keine Taxischlange, keine Ansammlung Menschen, die grad reingelassen werden, nur geschlossene Tore und chinesische Wachsoldaten. Und hier und da und im Innenhof noch ein paar Laternen an.
Hm. Hab ich mich im Datum vertan? Die Mail kam doch Anfang dieser Woche, und es hiess "diesen Donnerstag". Oder hab ich sie letzten Freitag gelesen, und es nicht geschnallt?
*Grübelgrübel* Wirklich seltsam, vielleicht geht's zum Botschaftsbarkeller ja hinten rein, also nix wie zu dem Eingang, den Arndt besonders gut leiden kann, weil da geht's ja eigentich zu seiner speziellen Freundin Frau K. vom konsularischen Dienst.
Fehlanzeige, am Hintereingang sieht's noch "geschlossener" aus als vorne, auch hier nur Wachen und kein Zeichen von Barkeller, Party oder Bratwurst. Über die Mauer scheinen ein paar bunte Glühbirnen, wir vermuten, das ist das, was noch vom Weihnachtsmarkt rumhängt.
Nun ja, was macht man, wenn man in Nord-SanLiTun an einem Donnerstag abend gegen halb neun unterwegs ist, und die Bar der Wahl nicht findet oder geschlossen ist? Genau. Man geht nach Süd-SanLiTun in die Nächste.
Und weil wir heute wohl keine Bratwurst auf deutschem Boden mehr kriegen, und weil wir schon lange mal in die Fubar wollten, und man da durch die Hot-Dog-Bude mit Namen "Stadium-Dog" durch muss, laufen wir schnell durch die Kälte zum Workers' Stadium und fast einmal drumrum, zum Tor 10.
Arndt schnappt sich den Classic Beef-Dog ich nehm' das italienische Würstchen und wir hauen uns Dressings und Toppings drauf, soviel geht. Yuck, schmeckt wie ein Hot-Dog halt, keine kulinarische Herausforderung.
Die versteckte Tür haben wir auch schnell gefunden. ein Knopfdruck, und die Wand sesamöffnet sich.
Wir sind immer noch rechtzeitig dran um zur (heute ausnahmsweise bis 10 erweiterten!) Happy-Hour zwei wunderbare Cosmopolitan und einen British Columbia Ice Tea zu trinken.
Als wir ausreichend beschwipst sind, und Arndt den Ice Tea noch mit zwei TsingTao runtergespült hat, spazieren wir durch die klare Nacht nach Hause.
Ein klasse Feierabend! Fubar, definitiv eine Bar zum öfters hingehen! Hatte schon vergessen, wie lecker ein Cosmo schmeckt! Ein Glück, dass wir zu spät für den Botschaftskeller waren!!
(Wir waren übrigens nicht am falschen Tag da, ich hab mich nicht geirrt. Wir waren wohl nur viel zu spät dran. Ist ja immer so mit diesen deutschen Botschaftsveranstaltungen: Es gibt eine Mindestanzahl Menschen die reindürfen (weil ja auch nicht unendlich viel Platz ist) dann machen sie zu. Macht aber nix, klappt dann eben das nächste Mal.)
Keine Taxischlange, keine Ansammlung Menschen, die grad reingelassen werden, nur geschlossene Tore und chinesische Wachsoldaten. Und hier und da und im Innenhof noch ein paar Laternen an.
Hm. Hab ich mich im Datum vertan? Die Mail kam doch Anfang dieser Woche, und es hiess "diesen Donnerstag". Oder hab ich sie letzten Freitag gelesen, und es nicht geschnallt?
*Grübelgrübel* Wirklich seltsam, vielleicht geht's zum Botschaftsbarkeller ja hinten rein, also nix wie zu dem Eingang, den Arndt besonders gut leiden kann, weil da geht's ja eigentich zu seiner speziellen Freundin Frau K. vom konsularischen Dienst.
Fehlanzeige, am Hintereingang sieht's noch "geschlossener" aus als vorne, auch hier nur Wachen und kein Zeichen von Barkeller, Party oder Bratwurst. Über die Mauer scheinen ein paar bunte Glühbirnen, wir vermuten, das ist das, was noch vom Weihnachtsmarkt rumhängt.
Nun ja, was macht man, wenn man in Nord-SanLiTun an einem Donnerstag abend gegen halb neun unterwegs ist, und die Bar der Wahl nicht findet oder geschlossen ist? Genau. Man geht nach Süd-SanLiTun in die Nächste.
Als wir ausreichend beschwipst sind, und Arndt den Ice Tea noch mit zwei TsingTao runtergespült hat, spazieren wir durch die klare Nacht nach Hause.
Ein klasse Feierabend! Fubar, definitiv eine Bar zum öfters hingehen! Hatte schon vergessen, wie lecker ein Cosmo schmeckt! Ein Glück, dass wir zu spät für den Botschaftskeller waren!!
(Wir waren übrigens nicht am falschen Tag da, ich hab mich nicht geirrt. Wir waren wohl nur viel zu spät dran. Ist ja immer so mit diesen deutschen Botschaftsveranstaltungen: Es gibt eine Mindestanzahl Menschen die reindürfen (weil ja auch nicht unendlich viel Platz ist) dann machen sie zu. Macht aber nix, klappt dann eben das nächste Mal.)
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