Frühaufsteher haben mehr vom Tag.
Dienstag, 4. August 2009
Frühsport in Müi Ne
Ach, wie war das schön, beim Frühsport. Viele tolle Bilder zum Abrufen, wenn wir wieder auf der Tretmühle im Studio rennen.
Im moskitonetzbezelteten Bett gegen kurz nach Sonnenaufgang aufwachen
Aufstehen und die Ausicht von der Veranda geniessen, und langsam die 80 Meter an den Strand gehen.
Am Restaurant den Frühstück-Her-Richterinnen strahlend guten Morgen zurufen
Den Beach Boys beim Sand glattstreichen zusehen während man die müden Knochen und Muskeln reckt und streckt.
Blick nach links, wo um viertel nach sechs immer noch "Sonnenaufgang!" am Himmel geschrieben steht.
Die Bucht von Müi Ne rechts entlang bis zu den Felsen barfuß im Sand joggen (autsch, am abend hat man Steine statt Wadenmuskeln).
Auf halbem Weg den Fischern beim Fang aus den Netzen schütteln und picken zusehen.
Austauch mit Sanh, dem Muscheltaucher (Muscheln gegen Gespräch und Versprechen die Fotos zu ihm zu senden).
Gut, dass er einen Tag später seine Adresse auf einen Zettel Papier geschrieben und mitgebracht hat. Dazu gibt's nochmal Muscheln geschenkt. Ich bin diesmal alleine unterwegs und bewundere seine "Tauchausrüstung" (eine schwarze Taucherbrille aus den 60ern, ein verrosteter Minispaten und ein Obstnetz das er um den Hals hängt) und bekomme sein Frühstück angeboten (Reis mit eingeweichtem Chili-Salzfisch), riecht lecker und sieht auch gut aus, aber ich muss ja noch zurückjoggen.
Dann noch ein bisschen in den Wellen plantschen,
und das ganze Salz schonmal direkt am Strand abwaschen.
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